Regie für Theater und Film

Film

2021 Familienrabatt, in Produktion

2021/22 Vom Wohnen, Regie: Nadine Schwitter (mit der Schauspielschule der Keller), in Postproduktion

2019/20  Skiwoche, Treatment und Drehbuch Entwicklung

2019 Skizzen eines Ungeheuers (AT) Essayfilm, in Postproduktion

2018 Uton, Treatment Entwicklung

2017 und alles fällt, Regie: Nadine Schwitter

2013 Kranke Vögel, Regie: Nadine Schwitter

und alles fällt

und alles fällt beschreibt die Geschichte zweier Paare, die trotz unterschiedlicher Lebensentwürfe ihren Alltag teilen. Durch das zufällige Zerbrechen einer Teekanne trennen sich ihre Wege.

"In Locarno zeigt die Sektion „Pardi di domani elf Schweizer

Kurzfilme. Elf Schnappschüsse der Schweizer Fantasie, elf Vorschläge für die Zukunft...

Anstelle von Sabine Azéma, die die Jury von „Pardi di domani“ leitet, vergeben wir den ersten Preis an Nadine Schwitter für „und alles fällt“, die mit einem fein gemeißelten Szenario eine große Leichtigkeit in der Inszenierung und der Schauspielführung demonstriert. Diese Leichenrede ist um eine mythische Porzellankanne herum gebaut.

 

Natürlich bricht sie, egal wie. Dieser Bruch verändert unmerklich die Realität, schmälert die Gebräuche, sprengt die von Samir, Max, Jessy und Ida gebildete Gemeinschaft, ohne dabei zu vergessen, den kantischen Vorstellungen von Determinismus und Freiheit zuzustimmen." 

(le monde.ch)

Länge: 00: 26: 29

Kategorie: Spielfilm

Festivalteilnahmen:

Festival Internationale del Film Locarno 2017

53.Solothurner Filmtage

Cinema Next Europe // Crossing Europe Filmfestival 2018

Skizzen eines Ungeheuers

Der Experimentalfilm Skizzen eines Ungeheuers (AT) ist ein inszeniertes, literarisches Homemovie nach Auszügen des Romans  "Das Ungeheuer" von Térezia Mora.

Ein Mann filmt seine Frau, von der ersten Begegnung, den ersten gemeinsamen Abendessen, bis hin zu einfa-chen alltäglichen Momenten ihres gemeinsamen Lebens. Und endet schliesslich mit dem Verschwinden und Entschwinden seiner grossen Liebe. Der Film erzählt mit seinem subjektiven Blick auf sie.Untermalt von sei nem Voiceover, seinem Reflektieren, dem sprunghaftenZusammenfassen der gemeinsamen zehn Jahre, lernen wir Flora, seine verstorbene Frau, und ihn kennen. Wir verlieben uns in sie, leben mit ihr und verlieren sie schliesslich ebenso schmerzhaft wie er.

Der Film entstand begleitend zu meiner Inszenierung das Ungeheuer am Theater Augsburg.

Länge: 00: 10: 38

Kategorie: Essayfilm 

in Postproduktion

vom

wohnen

3 Zimmer, Bad, Küche, Katze. 5 Szenen, 10 Monologe. Neun junge Menschen schauen sich ein WG Zimmer an, alle träumen sie von Veränderung, haben Hoffnungen und Ängste die sich an eine Zu- oder Absage des Zimmers knüpfen. Sie treffen zufällig aufeinander, vor oder nach der Besichtigung. Sind Paare, Fremde und Bekannte.

Länge: ca. 00: 30: 00

Kategorie: Kurzfilm

in Postproduktion

Familienrabatt

Dora wohnt mit ihrer Tochter Noemi in der Schweiz. Jede Ostern fahren die beiden zur Grossmutter Marianne nach Ungarn, aufs Land, wo Dora aufgewachsen ist.

Dora ist alleinerziehend und die Stütze ihrer Familie. Den Grossteil ihres schwer verdienten Geldes investiert sie in den Musikunterricht der musikalisch begabten Tochter Noemi und in die nicht enden wollenden Renovierungsarbeiten am Haus ihrer Mutter in Ungarn.

Alle fallen sich beim Wiedersehen in die Arme, man hat sich so aufeinander gefreut!

Aber bereits der kurze Rundgang durch Haus und Hof führt zu Unstimmigkeiten zwischen Marianne und Dora wegen der ganzen Fehlinvestitionen und nicht verabredeten Neuanschaffungen fürs Haus. Trotzdem, Familie bleibt Familie! Nach dem ersten Eklat bauen Dora, Marianne und Noemi dann zusammen den grossen Pool auf, graben einen Teich, pflanzen der Nachbarshauswand entlang Tujabäume ein und genießen Omas Essen.

Beim gemeinsamen Abendessen erzählt Dora die große Neuigkeit: Sie und ihr Freund Schorsch, überlegen zusammen zu ziehen. Eigentlich ist sie sich selbst noch nicht ganz sicher. 

Aber Marianne sieht darin gleich die Lebensversicherung ihrer Tochter und drängt auf Hochzeit, wovon Noemi wiederum nichts hören will. 

Noemi sehnt sich nach einem Papa, das romantische Geflirte der beiden findet sie allerdings super peinlich. Als Schorsch dann gemeinsam mit Doras Freunden aus der Schweiz anreist, kommt doch nicht alles so idyllisch- romantisch wie das von allen erwartet wurde. 

Es wird viel gegessen, getrunken, auch gebadet, es werden Ausflüge zum Balaton gemacht und Ostereier gesucht, aber Schorsch ist durch Doras zögerlichen Verhaltens ihm gegenüber sehr verletzt und beschließt abzureisen. Die Freunde fahren gleich mit. 

Traurig und enttäuscht bleiben Dora, Marianne und Noemi zurück. 

Während die Handwerker auf weitere Instruktionen warten, Oma Marianne darauf drängt, dass die Erneuerungen im Hof fertig werden und Noemi in der Ecke schmollt, versteht Dora langsam, dass sie endlich eine Entscheidung für sich selbst treffen muss.

in Produktion